Details
ISBN/EAN: 978-3-525-37518-1
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
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Sprache:
Deutsch
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Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen
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Die DDR im Blick der Stasi 1984
Die geheimen Berichte an die SED-Führung, Die DDR im Blick der Stasi Jahr 1984, Die geheimen Berichte an die SED-Führung. Im Auftrag der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Repub
Beschreibung
1984: Die DDR wird 35 Jahre alt, aber die Feststimmung ist getrübt - immer mehr Menschen wollen das Land verlassen. Die SED lässt zwar Anfang des Jahres mehr als 20 000 Menschen in den Westen ausreisen. Doch die Lage bleibt angespannt. Wie auch die Stasi berichtet, bleibt der Druck auf die Mauer hoch. Die westdeutschen Vertretungen in Ostberlin und Prag werden von DDR-Bürgern belagert und schließlich wegen Überfüllung geschlossen. Auch außenpolitisch steht die SED unter Druck. Sie ist auf gute Beziehungen und vor allem Geld aus dem Westen angewiesen. Doch die Moskauer Führung, die sich durch den Boykott der Olympischen Spiele in Los Angeles weiter international isoliert, drängt auch die SED zu einer stärkeren Abgrenzung gegenüber der Bundesrepublik. Parteichef Erich Honecker muss schließlich seine lang geplante Reise nach Bonn absagen. Darüber hinaus hatte die Stasi der Parteiführung kaum Erfreuliches zu berichten: Die Modernisierung der Autoindustrie strauchelt, die Frauen-, Friedens- und Umweltgruppen vernetzen sich, in den evangelischen Kirchen wird die Lage im Land kritisch diskutiert und Punk-Bands begeistern Jugendliche, jedoch nicht für den Sozialismus.
Schlagzeile
1984: Die DDR wird 35 Jahre alt, aber die Feststimmung ist getrübt - immer mehr Menschen wollen das Land verlassen. Die westdeutschen Vertretungen in Ostberlin und Prag werden von DDR-Bürgern belagert. Auch außenpolitisch steht die SED unter Druck. Sie ist auf gute Beziehungen und vor allem Geld aus dem Westen angewiesen. Doch die Moskauer Führung, die sich durch den Boykott der Olympischen Spiele in Los Angeles weiter international isoliert, drängt auch die SED zu einer stärkeren Abgrenzung gegenüber der Bundesrepublik. Darüber hinaus hatte die Stasi der Parteiführung kaum Erfreuliches zu berichten: Die Modernisierung der Autoindustrie strauchelt, die Frauen-, Friedens- und Umweltgruppen vernetzen sich und Punk-Bands begeistern Jugendliche, jedoch nicht für den Sozialismus.