Details
ISBN/EAN: 978-3-525-45243-1
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2015
1. Auflage 2015
Erschienen am:
28.10.2015
28.10.2015
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
271 S., 18 Illustr., 9 Tab., 9 Abb., mit 9 Abb. un
271 S., 18 Illustr., 9 Tab., 9 Abb., mit 9 Abb. un
Format (T/L/B):
1.8 x 20.5 x 12.3 cm
1.8 x 20.5 x 12.3 cm
Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
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Angstbeißer, Trauerkloß, Zappelphilipp?
Seelische Gesundheit bei Männern und Jungen
Beschreibung
Bis heute ist der männliche Rollenkäfig recht stabil. Gefühlsferne und klagloses Ertragen von Härten und Gesundheitsrisiken sind immer noch typische Merkmale der Männerrolle. Sie erschweren einen sensiblen und reflektierten Umgang mit der eigenen emotionalen Bedürftigkeit. In der Kindheit erfahrene Verunsicherungen und damit zusammenhängende unverarbeitete Ängste, Wut und Trauer werden abgewehrt. Bei Jungen zeigen sich destruktive Impulsivität und ADHS. Seelische Belastungen äußern sich bei Männern häufig anders als bei Frauen. Ungesundes Arbeiten, Alkoholmissbrauch, Aggression, Hochrisikoverhalten sind dann krank machende Auswege - mit Folgen für die seelische Gesundheit. Vielen Männern sind solche Zusammenhänge nicht bewusst. Es fällt ihnen schwer, über seelische Verwundungen und emotionale Bedürfnisse zu sprechen, sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Medizinische Diagnostik und Behandlung sind noch zu unsensibel für die rollentypisch verzerrten Symptomschilderungen und dahinterliegende seelische Nöte von Jungen und Männern. Renommierte Expertinnen und Experten informieren über diese Problematik und zeigen Lösungswege auf.
Über Matthias Franz, André Karger
Prof. Dr. med. Matthias Franz ist Univ.-Prof. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf. André Karger ist Oberarzt des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf.
Schlagzeile
Psychische Belastungen äußern sich bei Männern häufig anders als bei Frauen. Statt darüber zu sprechen oder sich Hilfe zu suchen, verhalten sich Männer eher destruktiv - gegenüber anderen oder sich selbst.