Details
ISBN/EAN: 978-3-8373-0993-5
Altersempfehlung: Interessenalter: 6-8
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Erschienen am:
20.03.2017
20.03.2017
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
153 Min., 3 CDs
153 Min., 3 CDs
Format (T/L/B):
2.5 x 14.2 x 12.5 cm
2.5 x 14.2 x 12.5 cm
Hersteller:
Oetinger Media GmbH
vertrieb@verlagsgruppe-oetinger.de
Max-Brauer-Allee 34
DE 22765 Hamburg
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Das Beste von Erich Kästner 2
Das doppelte Lottchen, Die Konferenz der Tiere, Als ich ein kleiner Junge war, Hörspiele, 3 CDs
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Beschreibung
Diese Hörspielbox vereint Erich Kästners bekannteste Erzählungen Das doppelte Lottchen: Als sich Luise und Lotte im Landschulheim begegnen, trauen sie ihren Augen kaum - sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen - so, wie es eigentlich nur Zwillinge tun. Gemeinsam hecken sie einen wagemutigen Plan aus Die Konferenz der Tiere: Oskar, der Elefant, und seine Freunde berufen eine Konferenz der Tiere ein. Sie finden, dass die Menschen zu viel an Kriege denken und darüber ganz die Kinder vergessen. Das muss anders werden! Als ich ein kleiner Junge war: Und was erlebte Erich Kästner, als er ein kleiner Junge war? Kästner erzählt von alltäglichen, lustigen, aber auch nachdenklich stimmenden Erlebnissen aus seiner Kindheit, dem Leben seiner Eltern und Großeltern und dem Treiben auf den Straßen und Plätzen Dresdens.
Über Erich Kästner
Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand. Walter Trier (1890-1951), in Prag geboren, studierte Kunst in Prag und München und wurde in Berlin zu einem der bekanntesten Pressezeichner seiner Zeit. 1929 illustrierte er Erich Kästners Emil und die Detektive, dem weitere Kinderbücher Kästners folgten. 1936 emigrierte er vor den Nationalsozialisten nach England, später nach Kanada, wo er bis zu seinem Tod als Illustrator und Karikaturist arbeitete. James Krüss (1926-1997) ist einer der beliebtesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Seine Bücher wurden weltweit in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Für sein Gesamtwerk erhielt er den internationalen Jugendliteraturpreis. Manfred Steffen war einer der erfolgreichsten deutschen Hörspiel- und Synchronsprecher, ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenhkritik. Er starb 2009 im Alter von 92 Jahren. Hans Söhnker (1903-1981), geboren in Kiel, nahm Schauspielunterricht bei Clemens Schubert und Gustav Gründgens. Er debütierte 1922 am Kieler Schauspielhaus. Es folgten Engagements in Frankfurt an der Oder und Danzig. Nach einer Gesangsausbildung zum Operetten-Tenor trat er überwiegend in musikalischen Lustspielen auf. 1933 begann durch die Zusammenarbeit mit Viktor Janson seine Karriere beim Film. Er übernahm zahlreiche Rollen in Filmen der Ufa, so spielte er in "Der Mustergatte" an der Seite von Heinz Rühmann. 1977 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Hans Söhnker starb 1981 in Berlin. Stephan Chrzescinski, geboren 1963, startete seine Laufbahn als Sprecher bereits im Kindesalter und wirkte in mehr als 200 Hörbuchproduktionen mit. Heute arbeitet er freiberuflich als Werbetexter und Produzent. Heinz Drache (1923-2002), geboren in Essen, hatte sein erstes Engagement 1943 am Nürnberger Schauspielhaus. Von 1947-54 spielte er bei Gründgens in Düsseldorf. Er arbeitete als Synchronsprecher für Sean Connery und Richard Widmark und wurde 1962 bundesweit als pfeiferauchender TV-Kommissar in dem Durbridge-Mehrteiler "Das Halstuch" bekannt. Danach war er bekannt als der nassforsche Inspektor in Edgar-Wallace-Filmen ("Der Zinker", 1963; "Der Hexer", 1964). Von 1985-89 spielte er den "Tatort"-Kommissar Bülow. Heinz Drache starb 2002 in Berlin. Edith Hancke (1928-2015), geboren in Berlin, besuchte mit 20 Jahren eine Schauspielschule an der Wilmersdorfer Wilhelmsaue. Ihre ersten Engagements erhielt sie in DEFA-Filmen in Babelsberg. Doch nach vier DDR-Produktionen wechselte sie in den Westen und begann dort 1954 eine erfolgreiche Karriere. Nicht nur in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, sondern auch an vielen Berliner Theaterbühnen feierte sie große Erfolge. Sie erhielt u.a. den Goldenen Vorhang, die Auszeichnung für die beliebteste Berliner Schauspielerin, gleich mehrfach. Auch trat Edith Hancke zwei Jahre lang als Mitglied des Kabaretts "Die Stachelschweine" auf. Noch im Alter von 72 Jahren spielte sie in dem Stück "Fenster zum Flur" ein Jahr lang die Hauptrolle. Hancke arbeitete auch als Synchronstimme in vielen ausländischen Filmen mit. Sie erhielt 1987 das Bundesverdienstkreuz. Ullrich Haupt (1915-1991), geboren in Chicago, wuchs in Chicago und Los Angeles auf. Dorthin war sein Vater Ullrich Haupt sr. (1887-1931) ausgewandert, der sich als Darsteller auf der Bühne und im Stummfilm (u.a. neben Marlene Dietrich in "Marokko") einen Namen gemacht hatte. Nach dem frühen Tod des Vaters begab sich Haupt nach Berlin, um dort ein Kunststudium aufzunehmen. Doch unter dem Eindruck von Gustaf Gründgens Darstellung des Mephisto änderte er seine beruflichen Pläne und bewarb sich bei der Staatlichen Schauspielschule in Berlin. Dort absolvierte er unter Gründgens seine Schauspielausbildung. Seine nächste Bühnenstation war das Staatsschauspiel München (1937-1940). 1940 engagierte ihn Gründgens für das Staatstheater in Berlin, wo er bis Kriegsende unter Vertrag blieb. Hier macht er sich schnell durch die Verkörperung großer Charakterrollen einen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er wieder in die USA und spielte an verschiedenen Tourneetheatern. 1951 folgte er einem Ruf Gründgens an das Düsseldorfer Schauspielhaus und vier Jahre später an das Hamburger Schauspielhaus, wo er bis 1964 unter der Regie von Gründgens zahlreiche klassische Bühnenrollen verkörperte. Weitere Theaterstationen von ihm waren das Schauspielhaus Zürich (1967-1970), die Münchner Kammerspiele und das Thalia Theater Hamburg. Darüber hinaus gastierte der inzwischen zum Staatsschauspieler ernannte Haupt bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und bei den Salzburger Festspielen. Seit 1959 arbeitete er zudem auch als Regisseur. Er übernahm zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien wie "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte". Darüber hinaus arbeitete er umfangreich als Sprecher für Hörspielproduktionen. Er starb 1991 in München. Ernst Stankovski (1928-2022), geboren in Wien, war nach einer Schauspielausbildung am renommierten Reinhardt-Seminar in Wien vier Jahre lang Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Danach folgten Engagements unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Theater des Westens in Berlin, dem Theater an der Wien, sowie am Wiener Volkstheater und Burgtheater. Neben seiner Tätigkeit am Theater ist Stankovski auch als Kabarettist, Chansonnier und Filmschauspieler erfolgreich gewesen. Außerdem fanden seine Übersetzungen bzw. Nachdichtungen von Molière und François Villon Beachtung. Von 1969 bis 1977 moderierte er einmal im Monat die Quiz-Sendung "Erkennen Sie die Melodie" im ZDF. Michael Weckler, geboren 1942, absolvierte von 1961 bis 1963 eine Schauspielausbildung in Hamburg und hatte von 1961 bis 1974 zahlreiche Engagements an mehreren Hamburger Theatern, z. B. dem Ohnsorg Theater, Ernst Deutsch Theater oder dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Als Sprecher wirkte er bei zahlreichen Produktionen mit, des öfteren auch unter dem Pseudonym Jens Kersten. Seit 1981 ist Weckler freischaffender Schauspieler, Synchronautor- und Sprecher sowie Regisseur in Hamburg. Charlotte Schellenberg (1913-1989), geboren in Dresden, kam schon als nach nach Hamburg. Sie spielte an verschiedenen Theatern, gehörte aber fast 60 Jahre dem Ensemble des Thalia Theaters an. Schellenberg starb 1989. Martin Held (1908-1992), geboren in Berlin-Wedding, ging nach einer Lehre als Feinmechaniker zum Theater, u.a. nach Darmstadt und Frankfurt am Main. Hier machte er 1947 bei der deutschen Erstaufführung von Carl Zuckmayers "Des Teufels General" als General Harras auf sich aufmerksam. Schließlich holte ihn Boleslaw Barlog an die Staatlichen Schauspielbühnen nach Berlin. Dort übernahm er Rollen des Charakterfachs und spielte mit allen Schauspielern seiner Zeit: Fritz Kortner, Bernhard Minetti, Gert Voss, Ulrich Wildgruber, Horst Bollmann und andere. Als unvergessen gelten die Inszenierungen der Stücke Samuel Becketts (Warten auf Godot) mit Held, Ernst Schröder und Horst Bollmann. 1980 erhielt er den Bundesfilmpreis für sein langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film. Martin Held starb 1992 in Berlin.
