Details
ISBN/EAN: 978-3-89438-657-3
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2018
1. Auflage 2018
Erschienen am:
15.01.2018
15.01.2018
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
245 S.
245 S.
Format (T/L/B):
2 x 21.1 x 15 cm
2 x 21.1 x 15 cm
Hersteller:
Papyrossa Verlags GmbH & Co. KG
Tammo Wetzel
mail@papyrossa.de
Luxemburger Str. 202
DE 50937 Köln
www.papyrossa.de
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Das Neue und das Bestehende
Eine materialistische Untersuchung zu Heidegger, Adorno, Foucault und Derrida, PapyRossa Hochschulschriften 102
Beschreibung
Halis Yildirim fragt nach dem Übergang aus dem Bestehenden in das Neue. Der Schlüssel dafür: die materiellen Möglichkeiten auszuschöpfen, die einen Umschlag von privatem in gesellschaftliches Eigentum erlauben. Die Philosophie hält dafür einen großen Begriff bereit: den der Aufhebung. Doch Yildirim geht noch weiter: Er verlangt nach der Aufhebung der bestehenden Philosophie selbst. Ihr hält er den Spiegel vor, indem er der Denkrichtung von vier Philosophen des 20. Jahrhunderts nachgeht: Martin Heidegger, Theodor W. Adorno, Michel Foucault und Jacques Derrida, die nach seiner Auffassung auf unterschiedliche Art das Bestehende bemänteln. Sei es durch eine Fundamentalontologie mit faschistischen Versatzstücken, durch eine Utopie als Korrektur des Bestehenden, durch einen Poststrukturalismus, der keinen Träger von Fortschritt erkennt, oder durch die Reduktion von Geschichte auf eine Konstruktion. Auf diesem Terrain macht Yildirim deutlich: Erst indem das Bestehende und mit ihm die bestehende Philosophie als erschöpft verstanden werden, kann sich das Neue Bahn brechen.
Über Halis Yildirim
Halis Yildirim wuchs in Dersim und Istanbul auf, studierte Politik (HfP München) und promovierte in Philosophie (LMU München),