Details
ISBN/EAN: 978-3-89667-558-3
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Erschienen am:
18.04.2016
18.04.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
301 S.
301 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 20.5 x 13.2 cm
2.7 x 20.5 x 13.2 cm
Hersteller:
Blessing, Karl, Verlag GmbH Penguin Random House Verlagsgrup
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Neumarkter Str. 28
DE 81673 München
Blessing, Karl, Verlag GmbH Penguin Random House Verlagsgrup
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Neumarkter Str. 28
DE 81673 München
Weitere Details
arrow_forward_ios
Beschreibung
Dies ist die Geschichte eines Lebens, das durch die Demenz aus der Spur geraten ist. "Entschuldige mich bitte für meine Inhaltslosigkeit, aber ich bin nur noch ein halber Held." So beschreibt Horst Wenderoth seine Gedanken- und Gefühlswelt, die von einer Diagnose auf den Kopf gestellt wurde: vaskuläre Demenz. Es ist ein Satz, der den Sohn Andreas "in seiner klarsichtigen Poesie erschüttert". Sein Leben lang war Horst Wenderoth ein Mann des Wortes. Seit drei Jahren aber wenden sich die Wörter von ihm ab und gegen ihn, sagen nicht mehr, was er denkt. Ein halber Held ist die berührende, zuweilen aber auch absurd komische Liebeserklärung eines Sohnes an seinen Vater, der sich stets über den Geist definierte, und liefert einen einzigartigen Einblick in das Erleben eines Demenzkranken. Auf einfühlsame Weise werden dabei auch die kreativen Seiten der Krankheit geschildert, die sich von der herkömmlichen, rein pathologischen Wahrnehmung deutlich abheben. Eine VaterSohnGeschichte, die zeigt, dass nach der Diagnose Demenz das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist und bei allem Abschiedsschmerz auch Trost bleibt.
Über Andreas Wenderoth
Andreas Wenderoth, geboren 1965, studierte Politologie und Geographie an der FU Berlin, bevor er als freier Autor für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften wie GEO, SZ-Magazin, Die Zeit, Brigitte sowie DeutschlandRadio Kultur und WDR tätig war. Er ist Theodor-Wolff-Preisträger und wurde mehrfach für den Egon-Erwin-Kisch-, den Henri-Nannen- und den Deutschen Reporterpreis nominiert. Wenderoth lebt in Berlin.