Details
ISBN/EAN: 978-3-944491-18-9
Format: MP3 (in ZIP-Archiv)
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2021
1. Auflage 2021
Erschienen am:
08.06.2021
08.06.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
18 Min., 3 Tracks, 13.09 MB
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Das Lied von der Glocke
Hörbuchdownload - Gedicht von Friedrich Schiller, Gelesen von: Matthias Ernst Holzmann, Ungekürzt, Ungekürzt
Beschreibung
Mit seinem Werk "Das Lied von der Glocke" aus dem Jahr 1799 hat Friedrich Schiller ein lyrisch-didaktisch Meisterwerk geschaffen. Das Gedicht thematisiert den Schaffungsprozess einer Glocke und sieht diesen gleichzeitig als Allegorie für das menschliche Leben, im Besonderen für eine funktionierende Gesellschaft. Während im ersten Teil der Prozess des Glockengießens detailliert beschrieben wird, fokussiert sich der zweite Teil auf die verschiedenen Lebensstationen des Menschen und die Gesellschaft. In dem Gedicht bringt der Autor bürgerliche Werte zum Ausdruck, wie etwa Sittlichkeit, Natur, Kultur und die traditionellen Rollenvorstellungen von Mann und Frau. Aus seiner Enttäuschung über den Verlauf der französischen Revolution zieht Schiller seine Inspiration für dieses Werk, in dem ihm die Notwendigkeit eines starken Staates bewusst wird. Schillers Gedicht gehört somit zu den bedeutendsten Werken der deutschen Literatur.
Über Friedrich Schiller
Friedrich Schiller, der einzige Sohn eines württembergischen Offiziers und Wundarztes, wuchs mit fünf Schwestern in Schwäbisch Gmünd, Lorch und später in Ludwigsburg auf. Nach dem Besuch der Lateinschule begann er 1773, nach mehrfach bestandenem Landesexamen, an der Karlsschule zunächst ein Jurastudium, wechselte aber drei Jahre später zur Medizin und promovierte 1780.
Mit seinem Erstlingswerk Die Räuber, das 1782 uraufgeführt wurde, feierte Schiller einen bahnbrechenden Erfolg und wurde zu einer zentralen Figur der literarischen Bewegung des Sturm und Drang. Aufgrund von Konflikten mit Herzog Carl Eugen musste er noch im selben Jahr aus Württemberg fliehen und fand in Bauerbach bei Meiningen Zuflucht. Dort schrieb er Luise Millerin (später Kabale und Liebe) und begann mit Don Karlos. 1783 kehrte er nach Mannheim zurück, wo er als Theaterdichter am Nationaltheater wirkte.