Details
ISBN/EAN: 978-3-95447-564-3
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
24.09.2026
24.09.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
352 S.
352 S.
Hersteller:
Amra Verlag
heike.ceska@amraverlag.de
Auf der Reitbahn 8
DE 63452 Hanau
Amra Verlag
heike.ceska@amraverlag.de
Auf der Reitbahn 8
DE 63452 Hanau
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Autobiografie eines Heilers: Der Geist, der mich rief - vom Wirken der göttlichen Heilkraft
Beschreibung
MEIN LEBEN ALS ENERGIETHERAPEUT: DIE TIEFEREN DIMENSIONEN DER ENERGETISCHEN HEILKUNST Er ist einer der bekanntesten Geistheiler Europas. Seine Heilerfolge wurden von der Schulmedizin erforscht und dokumentiert: Horst Krohne erzählt in seiner Autobiografie, wie er zum Kanal für die göttliche Heilkraft wurde, auf welche Weise ihn die Geistige Welt fünf Jahrzehnte lang geschult hat und wie sie ihn bei seiner ungewöhnlichen Arbeit unterstützte. Durch schicksalhafte Fügungen, Begegnungen und Schlüsselerlebnisse entfalteten sich nach und nach seine besonderen Heilkräfte. Eine entscheidende Rolle spielten dabei außergewöhnlich lehrreiche Träume - langjährige Unterweisungen aus der Geistigen Welt. Bis zuletzt waren ihm seine persönlichen Geistführer wichtige Begleiter, deren Wirken der Heiler eindrücklich beschreibt und nachvollziehbar werden lässt. All dies lässt ein spür- und fassbares Bild der göttlichen Kraft entstehen, die durch Horst Krohne heilte. Und am Ende begreift man, dass Geistiges Heilen nicht nur eine Gabe, sondern auch erlernbar ist. Ein bemerkenswertes Buch, das ganz neue und persönliche Einblicke in Horst Krohnes Lebensweg gibt. Eine Empfehlung für jeden Menschen, der sich für Geistiges Heilen interessiert. Mit Nachworten von Anneli Krohne-Hösbacher, Waltraud Urbanek und Dipl.-Ing. Thomas Gruber. HORST KROHNE (1934-2025) erforschte über fünfzig Jahre lang das Geistige Heilen. Gemeinsam mit Heilern aus der ganzen Welt baute er ein wissenschaftlich fundiertes Heilsystem auf, das er immer mehr optimierte. Es wird weiterhin mit großem Erfolg von Dozenten der 'Schule der Geistheilung nach Horst Krohne®' europaweit gelehrt.
Leseprobe
MEINE ERSTE BERÜHRUNG MIT DER GEISTIGEN WELT Eines Morgens wachte ich mitten in einem Traum auf, öffnete die Augen, sah mein Schlafzimmer, schloss die Augen wieder und kehrte in meinen Traum zurück. Dieser Vorgang wiederholte sich noch zweimal, bis ich ganz bewusst entschied, im Traum zu bleiben. Schnell erkannte ich, dass die ganze Wahrnehmung viel plastischer und bewusster war, als ich es bisher von meinen Träumen kannte. Fasziniert schaute ich zu, wobei 'schauen' wohl der falsche Ausdruck ist, denn ich nahm ja nichts mit meinen Augen wahr, aber alle Eindrücke und Wahrnehmungen waren so prägnant in Farben und Perspektive wie im wirklichen Leben. Das Ganze war so eindrucksvoll, dass ich mich noch Jahre später an jedes Bild und jedes Wort erinnern konnte. Mit ungeteilter Aufmerksamkeit betrachtete ich den Raum, in dem ich mich befand. Es war eine Art Schulungsraum mit einem Podium und etwa dreißig Zuhörern. Der Raum war von Licht durchflutet, die Wände waren in einem weichen Hellgrün gestrichen und die farbenfrohe Kleidung der Anwesenden spiegelte die Mode verschiedener Kulturen wider. Nachdem ich mich umgeschaut hatte, richtete ich meine Aufmerksamkeit nach vorn zum Podium. Ein Mann in westlicher Kleidung schaute uns aus klaren Augen freundlich an - ein Lehrer oder Dozent, wie man ihn in jedem Seminar antreffen kann. Überhaupt war die ganze Szene so 'echt', dass ich das Gefühl hatte, in der physischen Wirklichkeit zu sein. Auf jeden Fall war ich hochkonzentriert. 'Hellwach' wäre eigentlich das richtige Wort, doch anfangs glaubte ich ja noch zu träumen. Dann richtete der Lehrer das Wort an uns. Er sagte: 'Wir haben euch hier zusammengerufen, weil ihr euch alle mit der Frage beschäftigt, wie Geistheilung funktioniert. Wie kann man erklären, was dabei geschieht? Doch das kann ich euch nicht beantworten, weil ihr nicht wisst, was Leben ist. Würde ich euch erklären, was Leben ist, würdet ihr die Hälfte nicht verstehen und die andere Hälfte müsste ich stark vereinfachen, damit ihr überhaupt etwas versteht. Das Problem ist: Ihr habt nur ein begrenztes Bewusstsein. Was das heißt, möchte ich euch an zwei Beispielen erläutern. Euer Denken hat Probleme mit den Begriffen Ewigkeit und Unendlichkeit. Ihr könnt euch nicht vorstellen, dass alles ewig ist, dass es immer war und immer sein wird. In eurer Hilflosigkeit sprecht ihr in Gebeten Worte wie 'von Ewigkeit zu Ewigkeit', obwohl die Ewigkeit weder geteilt noch ergänzt werden kann. Ihr könnt euch nicht vorstellen, dass das Leben schon immer war und immer sein wird und dass auch ihr schon immer wart und auf ewig sein werdet. Euer begrenztes Bewusstsein lässt ein derart zeitloses Denken nicht zu. Ihr braucht Strukturen, Einteilungen, Grenzen und Gliederungen. Das ist für euren zeitlich begrenzten Aufenthalt in einem physischen Körper notwendig, und es würde eure Entwicklung behindern, wenn ihr die Ewigkeit in ihrer ganzen Zeitlosigkeit erfassen könntet. Mit der Unendlichkeit sieht es ganz ähnlich aus. Ihr könnt euch in keiner Weise vorstellen, was es bedeutet, wenn etwas oder die Schöpfung keine Grenzen hat, also endlos ist. Ein grenzenloser Kosmos ist etwas, worüber ihr vielleicht sprechen, den ihr gedanklich aber nicht erfassen könnt. Genauso schwer fällt es euch, euch etwas vorzustellen, das unendlich klein ist - euch vorzustellen, dass etwas existiert, das keinen Raum einnimmt und doch vorhanden ist. Doch genau diese unendlich kleinen raumlosen Partikel sind der Stoff, aus dem das Universum ebenso besteht wie ihr selbst. Um euren Wunsch erfüllen und die Frage beantworten zu können, wie geistiges Heilen zu verstehen ist, werden wir einen Weg gehen, der eurem begrenzten Bewusstsein entspricht.' Langsam, als würde man eine Beleuchtung dimmen, verblassten die Eindrücke. Eine Weile lag ich mit offenen Augen im Bett und fragte mich: 'Was war das?' Ich meditierte zwar seit Jahren und hatte schon des Öfteren Visionen gehabt, doch die standen in keinem Vergleich zu dem soeben Erlebten. Die Klarheit der Farben, die Perspektive, die wahrgenommenen Erklärungen - das war eine völlig andere Dimension als die, die ich aus meinen Träumen und Visionen kannte. Den ganzen Tag dachte ich darüber nach und merkte, dass jedes Wort, jedes Detail präsent war und blieb, nicht etwa wie nach einem Traum, dessen Einzelheiten langsam verblassen und aus der Erinnerung verschwinden. Seit einigen Monaten übte ich mich unter Anleitung meines damaligen Lehrers Hermann, von dem ich im weiteren Verlauf dieses Buches noch öfter berichten werde, in außerkörperlichen Erfahrungen, die unter dem Begriff Astralwandern bekannt sind. Sollten diese Übungen etwas ausgelöst haben? War ich weder träumend noch meditierend in einen losgelösten Bewusstseinszustand geraten? Ich fand keine Erklärung und wollte auch mit niemandem darüber sprechen. Also grübelte ich den ganzen Tag über mein Erlebnis nach. Der Lehrer, der zu uns gesprochen hatte, sagte immer 'wir'. Wer waren die anderen? Was meinte er mit 'wir haben euch gerufen'? Ist es möglich, dass wir geschult werden, ohne es bewusst zu wissen? Wenn ja, wäre dies eine Erklärung für so manche Erfindung oder Entdeckung, die von mehreren Menschen, die nichts voneinander wussten, zur gleichen Zeit gemacht wurden. Auch war da noch die Behauptung, wir Menschen hätten ein begrenztes Bewusstsein. Mir fielen die Worte meines Lehrers wieder ein: Wenn du etwas wissen möchtest, um zu helfen, dann bemühe dich in allen Bereichen, lies Bücher, sprich mit anderen Menschen, frage nach. Und wenn du alles unternommen hast und doch keine Antwort findest, dann rufe die geistige Welt an. Bitte im Gebet oder in der Meditation um Wissen. Verwende die Formel: 'Ich möchte wissen, um zu helfen.' Begründe deine Bitte. Auf keinen Fall darf dabei der Gedanke an einen finanziellen Vorteil in dir entstehen oder der Wunsch, mit deinem Wissen zu glänzen. Biete dein Wissen dem Kollektiv immer als Hilfe an und niemals mit dem Wunsch, dich selbst zu profilieren. Tatsächlich hatte ich Wochen zuvor mit dieser Formel meditiert, denn zu dieser Zeit hatte ich Jimmy Gonzales, einen philippinischen Geistheiler, zu Gast, und was ich bei seinen Heilungen erlebte, brachte mich in Erklärungsnot, wenn ich mit den Patienten über sein erfolgreiches Wirken sprach. Er selbst konnte mir auch keine Erklärung geben. Er sagte nur: 'Es ist die göttliche Welt, die durch mich wirkt, etwas anderes kann ich dir auch nicht sagen.' Am nächsten Morgen geschah das Unfassbare. Im Traum - wenn es denn ein Traum war - befand ich mich wieder in demselben Raum. Wieder konnte ich die Augen öffnen und sah die Decke meines Schlafzimmers, die sanft von den ersten Strahlen der Morgensonne beschienen wurde. Wieder konnte ich zwischen den Wirklichkeiten hinund herwechseln. Wenn ich die Augen geschlossen hielt, sah ich den Schulungsraum, wenn ich sie öffnete, die Decke meines Schlafzimmers. Voller Erwartung blieb ich mit meiner Wahrnehmung im Schulungsraum. Ich hatte das Gefühl, dass die dort Anwesenden ein Feld gespannter Aufmerksamkeit erzeugten. Ich selbst spürte, dass das, was dort geschah, für mein Leben von großer Bedeutung sein würde. Ohne Umschweife begann der Lehrer zu sprechen. 'Ihr kommt aus verschiedenen Kulturen und seid doch alle überzeugt, dass es eine hohe Instanz gibt, die ihr - je nach Anschauung - Gott, kosmisches Bewusstsein, Weltengeist oder Allbewusstsein nennt. Es ist wichtig und auch richtig, dass es in eurer Vorstellung einen Schöpfer gibt. Euer Problem ist nur, dass ihr mit eurem begrenzten Bewusstsein den Sinn der Schöpfung und somit auch den Sinn des Lebens nicht begreifen könnt. Ausgehend von eurem jetzigen Entwicklungsstand werden wir euch ein Modell anbieten, das zwar nicht die ganze Wirklichkeit der Schöpfung widerspiegelt, wohl aber eure Frage beantworten wird. Nach eurem heutigen Wissensstand erklärt ihr, dass alles Schwingung ist. Ob Energie oder die Atome der Materie, alles pulsiert, vibriert. Ausgehend von diesem Wissen bieten wi...