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ISBN/EAN: 978-3-96289-141-1
Einband: gebundenes Buch
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Originaltitel:
La layauté à tout prix. Les floués du 'socialisme réll'
La layauté à tout prix. Les floués du 'socialisme réll'
Übersetzer:
Dorothee Röseberg
Dorothee Röseberg
Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
17.05.2022
17.05.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
272 S.
272 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 21.4 x 14.3 cm
2.7 x 21.4 x 14.3 cm
Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
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Beschreibung
DDR-Intellektuelle zwischen Hoffnung und Enttäuschung Anna Seghers, Bertolt Brecht, Stefan Heym, Jürgen Kuczynski, Paul Dessau, Max Schroeder und viele andere wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft oder wegen ihrer kommunistischenÜberzeugung im 'Dritten Reich' verfolgt und mussten Deutschland verlassen. Nach dem Exil in England, den USA oder Mexiko wählten sie die Sowjetische Besatzungszone bzw. die DDR als Heimat. Die Konflikte zwischen den Westremigranten und jenen, die aus Moskau in den Ostteil Deutschlands zurückkehrten, gehören zu den zentralen Problemen der DDR-Geschichte. Diesen Intellektuellen schlugen Misstrauen und Verdächtigungen entgegen. Dennoch stützten sie das System und stellten es zugleich infrage. Einzig innerhalb der Partei trugen sie ihre Kritik vor, in der Öffentlichkeit schwiegen sie. Mit dieser Praxis beeinflussten sie auch die Folgegeneration, als deren Repräsentantin Christa Wolf gelten kann. Sonia Combe zeichnet in ihrem Buch die Kämpfe und Gewissenskonflikte dieser kritischen Marxisten nach und fragt, welchen Preis sie für ihre Loyalität zahlten. 'Seit Wolfgang Schivelbuschs Vor dem Vorhang und Werner Mittenzweis Die Intellektuellen und Zwielicht hat Sonia Combe den umfassendsten Beitrag zur Intellektuellengeschichte der DDR geschrieben.' The Times Literary Supplement (TLS)
Über Sonia Combe
Sonia Combe, geboren 1949 in Pau (Frankreich), war Historikerin am CNRS in Nanterre und ist assoziierte Forscherin am Centre Marc Bloch in Berlin. Sie forscht und schreibt zur Geschichte von kommunistischen und postkommunistischen Gesellschaften Osteuropas, vor allem der DDR. Dorothee Röseberg, geboren 1951 in Caputh, ist emeritierteProfessorin für Romanistische Kulturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte betrifft Frankreich und die DDR/Ostdeutschland.
Schlagzeile
DDR-Intellektuelle zwischen Hoffnung und Enttäuschung